Völkerverständigung fängt manchmal in der Sprachschule an
Ein Blick in die Geschichtsbücher
bringt immer wieder Kriege und Konflikte an den Tag, die letztlich über viele Entwicklungen entscheidenden Einfluss
hatten. Diese Mittel als Instrument zur Gestaltung unserer Welt anzuwenden, widerstrebt wohl nicht nur gelehrten
Menschen, welche die Kriege letztlich zu verantworten haben. Jeder vernünftig denkende Mensch weiß im Gegenteil,
dass auf dem Verhandlungsweg die besseren Resultate erreicht werden könnten. Damit diese Völkerverständigung die zu
Freiheit und Weltfrieden führt funktioniert, müssen in erster Linie sprachliche Grenzen überwunden werden. Wie
viele Konflikte hätten wohl verhindert werden können, wenn die einen Menschen verstehen würden, was die anderen
sagen, oder wie sie denken. Unter diesem Aspekt sind es vielleicht gerade Sprachkurse, die der Freiheit und
Weltfrieden dienlich sind. Es ist keinesfalls abwegig anzunehmen, dass durch das Erlernen von Sprachen in einer
Sprachschule, die Völkerverständigung sich deutlich verbessert hat. Verhandlungen müssen
nicht von fehleranfälligen Übersetzungen abhängig gemacht werden, denn die Verhandlungspartner verstehen sich
gegenseitig ausgezeichnet. Kein Wunder, wird nicht nur bei Staatsmännern, sondern auch in der Geschäftswelt
darauf gesetzt, dass sich die Partner in einer gemeinsamen Sprache verständigen können. Weil man nicht darauf
zählen kann, dass das Gegenüber über das gleichen Ansinnen bezüglich Sprachen verfügt, ist klar im Vorteil, wer
selber möglichst viele Sprachen beherrscht. Dazu gehört im zunehmenden Maße auch Deutsch. Auch wenn nur in
wenigen Ländern als amtliche Sprache anerkannt, so genießen diese deutschsprachigen Länder und deren politischen
und wirtschaftlichen Vertreter einen wichtigen Einfluss in der Welt. Es gab sogar schon skurrile Situationen,
bei denen sich französische, britische und spanische Manager auf Deutsch unterhielten. Es handelte sich dabei um
jene Sprache, die alle erlernt hatten und entsprechend beherrschten und man sich so ohne Probleme miteinander
unterhalten konnte. Auch in vielen Schweizer Fußballvereinen einigt man sich auf eine gemeinsame Sprache, die
nicht selten Deutsch ist. Das hat weniger mit dem Land in dem man spielt zu tun, als vielmehr mit der Tatsache,
dass die Spieler aus allen möglichen Ländern kaum eine gemeinsame Sprache beherrschen. Was liegt also näher, die
Sprache anzuwenden, die alle Spieler ohnehin lernen wollen. Gelernt wird diese Art der Völkerverständigung auch
in diesem Fall in der Sprachschule. Diese Institution kann man langsam aber sicher als Verantwortliche für
Freiheit und Weltfrieden betrachten, denn nur wenn sich Menschen verstehen, ist das friedliche Miteinander
möglich – ob beim Sport, bei täglichen Geschäften oder in der Weltpolitik.
Wer eine Sprachschule besucht, lernt
Sprachen. Wer Sprachen beherrscht kann fremde Menschen verstehen. Und wem dies gelingt, wird mit dieser Art der
Völkerverständigung vielleicht dazu beitragen, dass Freiheit und Weltfrieden bald nicht mehr übersetzt werden
müssen, weil es Begriffe sind, die man in Sprachkurse in jeder Sprache als aller erste lernt.
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